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Das "Geordnete Rückkehr Gesetz" / Juni 2019

Das "Geordnete Rückkehr Gesetz" richtet sich an Asylbewerber, deren Asylantrag auch in zweiter Instanz abgelehnt wurde und die damit ausreisepflichtige werden. Damit soll unter anderem der Wohnsitz während des Asylverfahrens in Ankerzentren geregelt werden, Pflichten des Ausländers zur Pass- oder Passersatzpapierbeschaffung sowie eine Mitwirkungspflicht bei der Identitätsfeststellung. Damit soll die Ausreisepflicht von abgelehnten Asylbewerbern besser durchgesetzt werden.

Gleichzeitig wurde der Zugang für ausländische Fachkräfte in den deutschen Arbeitsmarkt erweitert und die Sicherheit der sogenannten Ausbildungsduldung gestärkt. In diesen Personenkreis fallen viele Zuwanderer, die als Asylbewerber keine Chance auf eine Aufenthaltserlaubnis haben, jedoch als ausgebildete oder auszubildende Fachkraft.

Zugewanderte Frauen stärken - Sicherheit und Selbstbestimmung

Sicherheit und Selbstbestimmung bezüglich ihrer eigenen Person sind für in Deutschland lebende Frauen eine Selbstverständlichkeit und verbrieftes Recht im Grundgesetz. Frauen treffen ihre eigenen Entscheidungen, haben ein eigenes Bankkonto, dürfen das Haus verlassen und auch reisen, ohne jemanden fragen zu müssen - auch nicht einen Ehemann.

Der Staat muss die Frau sogar - bei Bedarf - vor dem eigenen Ehemann schützen. Ihre Stimme zählt als Zeugin vor Gericht genauso viel wie die eines Mannes. Einer Frau steht nach dem Gesetz im Erbrecht der selbe Pflichtanteil zu wie einem männlichen Geschwisterteil. In Deutschland sind eine gute Schulbildung, Ausbildung und Erwerbstätigkeit von Frauen Normalität. Familienplanung, Kinderkriegen und Erziehung werden von Frauen und Familien geplant und sind nicht naturbedingt Frauensache und alleiniger Lebensinhalt.

Das alles ist für uns so selbstverständlich, dass das Aufzählen fast lächerlich wirkt - für hier aufgewachsene Menschen.

Frauen - und Männer - anderer Kulturen sind anders sozialisiert. Das, was sie in den ersten 20 bis 30 Lebensjahren gelernt haben, können sie nicht abwerfen wie einen alten Rucksack. Zugewanderte Frauen benötigen unsere Unterstützung, um: einen Sprachkurs zu besuchen, ein eigenes Bankkonto mit ihrem eigenen Geld zu verwalten, um das Kopftuch abzulegen - auch gegen den Willen des Ehemannes oder der Familie. Zugewanderte Frauen brauchen die Sicherheit, dass wir in Fragen eines selbstbestimmten Lebens hinter ihnen stehen. Nur so funktionieren unsere Demokratie und Gleichberechtigung - für zugewanderte Menschen und für die gesamte Gesellschaft.

BIG berät und begleitet Unternehmen und in deren Auftrag ihre zugewanderten Auszubildenden und Arbeitnehmer ...
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